Sie werden ganz als Snacks, als Blättchen zur Dekorierung von Backwaren, gehackt als Überzug für Eisriegel, gemahlen zur Sossenandickung, püriert als Nusscreme oder gepresst als Öl verwendet, um nur einige Beispiele zu nennen. Am meisten wird die Mandel in der weiterverarbeitenden Industrie benötigt. So findet man die Mandel vor allem als Zutat im Müsli oder in Riegeln, aber auch als Nusscreme oder Mandelmilch.

mandelmüsli

Den grössten Verbrauch hat die USA mit 269.061 MT (2012). Danach folgen Deutschland (2012, 71.516 MT) an zweiter und Spanien (2012, 57.664 MT) an dritter Stelle. Doch aus welchem Grund ist dieser Verbrauch so hoch und in den letzten Jahren stets gestiegen. Die Globalisierung hat sicherlich ihren Einfluss. Vereinfachte Exporte und Importe treiben den weltweiten Handel voran und die Verbreitung von Trends und Essgewohnheiten steigern die Nachfrage. Ebenso ist die Entwicklung im Gesundheitsbereich nicht ausser Acht zu lassen. Attribute wie healthy Benefits, gluten-frei, nährstoffreich oder krebshemmend, werden zunehmend immer wichtiger. Und Mandeln erfüllen vieler solcher gefragten Benefits, sie sind gluten-frei, enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe – und können damit beispielsweise Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Und wenn die Mandeln aus biologischem Anbau stammen, kann man ausserdem Rückstände von Pestiziden oder dergleichen ausschliessen, was der Gesundheit zusätzlich zu Gute kommt. Daher wollen wir uns im nächsten Beitrag dem Unterschied der konventionell und der biologisch angebauten Mandeln in Bezug auf die Wirtschaft widmen.