Mandel ist nicht gleich Mandel

Es gibt viele Unterschiede bei einer Mandel, die es sich zu entdecken lohnt. So sind sie sowohl im Geschmack als auch in ihrer Grösse und bei der Schalenbeschaffenheit verschieden. In diesem Beitrag geht es um eine grobe Unterteilung der Mandel in drei Sorten. Die Bittermandel (Prunus dulcis var. Amara) und die Süss-, auch Steinmandel (Prunus dulcis var. Dulcis) genannt, sind wohl die geläufigsten Arten, die man mit der Mandel verbindet. Doch es gibt noch eine weitere Varietät, die Knack- oder Krachmandel (Prunus dulcis var. Fragilis). Diese ist mit einer zerbrechlichen Schale ummantelt, die sich problemlos mit den Finger zerdrücken lässt. Sie ist als eine Unterart der Süssmandel anzusehen. Die Süssmandel als solches hat eher einen harten, dafür süssen und geniessbaren Kern. Während die Bittermandel, als die Wildform der Mandel, zwar auch einen harten Kern hat, aber geschmacklich bitter ist. Und hier ist nicht nur der Geschmack bitter, denn der Blausäuregehalt macht die Bittermandel nur in geringen Mengen verträglich. Daher wird die Süssmandel als die weitverbreitetste und beliebteste Form genutzt. Interessant dabei ist, dass bei einem Mandelbaum sowohl Süss- als auch Bittermandeln in einer Ernte landen können.

Im nächsten Artikel von „Nut Knowledge“ wird die Schalenbeschaffenheit näher unter die Lupe genommen, denn auch da ist Mandel nicht gleich Mandel!

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