Erdnuss

Ursprünglich stammen Erdnüssse aus Brasilien und Peru. Heutige Hauptanbauländer sind China, Indien, Indonesien, USA, Zentralamerika, Agentinien, Brasilien und Afrika. Pakka Erdnüsse stammen aus China und Kolumbien.

Die Erdnuss ist keine echte Nuss, sondern gehört zu den Hülsenfrüchten. Nach der Befruchtung der Blüte wird der Blütenstiel länger, krümmt sich nach unten und dringt in die Erde ein. Dort entwickelt sich die Frucht, die Erdnuss. Diese wird deshalb auch nicht gepflückt, sondern ausgegraben. Erdnüsse werden auf der Nordhalbkugel im September und Oktober, auf der Südhalbkugel im April und Mai geerntet.

Vorteile für Gesundheit

Erdnüsse …

  • enthalten hauptsächlich «gute» Fette, d.h. einfach oder mehrfach ungesättigte.
  • mindern das Risiko für Herz-/ Kreislauferkrankungen.
  • weisen den höchsten Eiweissgehalt unter den Nüssen auf.
  • unterstützen Knochen, Muskeln und Nerven.
  • trumpfen mit wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen, die den Stoffwechsel unterstützen.

Kleine Küchenkunde

Bevor die Erdnüsse auf den Markt kommen, werden sie geröstet. Dadurch wird ihr Geschmack verbessert, die Haltbarkeit verlängert und Bitterstoffe entfernt. Erdnüsse werden in der Schale, als Kerne, blanchiert, geröstet und gehackt angeboten. Am bekanntesten ist die Erdnuss als gerösteter und gesalzener Snack. Auch in Schokoriegeln, Guetzli, Kuchen und in Müsli sind Erdnüsse äusserst beliebt. In der asiatischen Küche sind sie fixer Bestandteil von zahlreichen Reis- und Wokgerichten.

Aufbewahrung

Naturbelassene, geröstete, gesalzene und gewürzte Erdnüsse sollten vor Sauerstoff und Sonnenlicht geschützt bei idealerweise 15 Grad gelagert werden. Geschlossene, lichtundurchlässige Verpackungen sind dazu besonders geeignet.

Quellen: Schwarz, G. (2012). Gesund mit Nüssen. Herbig, München. | Deutsche Gesellschaft für Ernährung: https://www.dge.de/