Cashewnuss

Cashewnüsse stammen ursprünglich aus Brasilien. Heute findet man Cashewbaum-Kulturen entlang des tropischen Klimagürtels rund um den Globus. Pakka bezieht seine Cashewnüsse aus Indien, Burkina Faso und von der Elfenbeinküste.

Der Cashewbaum ist strauchartig und verfügt über tiefgreifende Pfahlwurzeln. Dank diesen übersteht er auch längere Dürreperioden und hat keine grossen Ansprüche an den Boden. Die an eine Bohne erinnernde Cashewnuss ist eigentlich ein Kern und hängt an einem Cashewapfel. Aus botanischer Sicht ist sie keine «echte Nuss», sondern zählt zu den Steinfrüchten. Auf der Nordhalbkugel können Cashewnüsse von Februar-April, auf der Südhalbkugel von Oktober-Dezember geerntet werden.

Vorteile für Gesundheit

Cashewnüsse …

  • enthalten hauptsächlich «gute» Fette, d.h. einfach oder mehrfach ungesättigte.
  • mindern das Risiko für Herz-/ Kreislauferkrankungen.
  • unterstützen Knochen, Muskeln und Nerven.
  • kurbeln die Blutbildung an.
  • enthalten Antioxidantien, die krankheitserregende freie Radikale binden.
  • liefern den Baustein für Glückshormone und sorgen für gute Stimmung.

Kleine Küchenkunde

In der asiatischen Küche werden Cashewnüsse gerne in Wok- und Reisgerichten verwendet. Aber auch zum Backen von Kuchen und Guetzli sind Cashewnüsse eine beliebte Zutat. Als Nussmus zum Andicken von Saucen und verfeinern von Desserts spielen sie zudem in der veganen Ernähung eine zentrale Rolle. Schliesslich sind Cashewnüsse der ideale gesunde Snack für Zwischendurch.

Aufbewahrung

Naturbelassene, geröstete und gewürzte Cashewnüsse sollten vor Sauerstoff und Sonnenlicht geschützt bei idealerweise 15 Grad gelagert werden. Geschlossene, lichtundurchlässige Verpackungen sind dazu besonders geeignet.

Quellen: Schwarz, G. (2012). Gesund mit Nüssen. Herbig, München. | Deutsche Gesellschaft für Ernährung: https://www.dge.de/

Cashew-Buch